Immer wieder kommt es zu Bränden in Häusern und Wohnungen, bei denen Menschen verletzt werden oder sogar sterben. Auch in unserer Region. Im März 2021 kam eine 81-jährige Frau bei einem Brand in Gaildorf ums Leben und kürzlich wurde aus Bechhofen im Landkreis Ansbach berichtet, wo die Feuerwehr eine 28-Jährige nach einem Brand tot in ihrer Wohnung fand. Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die noch keine Rauchmelder in ihren Räumen installiert haben: „Nehmen Sie die Sache ernst und investieren Sie ein paar Euro in Ihre persönliche Sicherheit“, denn die kleinen, batteriebetriebenen Geräte sind nicht teuer und warnen vor allem in der Nacht, wenn alle schlafen. Nur wenige Atemzüge im giftigen Brandrauch würden zum Tod führen, so Fetzer. Außerdem weist er darauf hin, dass es mittlerweile sogar Pflicht sei, Rauchmelder in allen Schlafräumen und den davor gelegenen Fluren oder Treppenhäusern zu installieren.
Dass als Ursache für Brände nicht nur die vergessene brennende Kerze oder eine glimmende Zigarette infrage kommen können, beweist der Brand eines Wohnhauses vor ein paar Wochen in Niederstetten, der vermutlich von einem Akku eines E-Bikes oder einem Ladegerät in der Garage ausgegangen war. Auch Ladegeräte von Mobiltelefonen oder andere elektrische Haushaltsgeräte könnten in Brand geraten und die Wohnung schnell verrauchen.


„Piepsende Rauchmelder haben tagsüber schon Nachbarn auf Rauchentwicklungen aufmerksam gemacht, wenn niemand zuhause ist“, weiß Fetzer. Je schneller dann die Feuerwehr alarmiert wird, desto geringer werde der Schaden in der Wohnung sein.
Fetzer wendet sich auch an Wohnungsvermieter: Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, Mietswohnungen mit Rauchmeldern auszustatten.
Wer die kleinen Lebensretter nicht selbst anbringen kann oder will, sollte sich an Bekannte oder Verwandte wenden oder einen Elektro-Fachbetrieb beauftragen, rät der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall. Auch Schornsteinfegerbetriebe bieten die Installation von Rauchwarnmeldern an.

Info: 
Bereits installierte Rauchmelder sollen regelmäßig durch Drücken der Prüftaste getestet werden. Gibt der Melder nach einigen Sekunden keinen Signalton ab, muss die Batterie oder der Melder ausgetauscht werden. Lässt die Leistung der Batterie nach, meldet sich das Gerät selbst mit einem wiederholten Signalton. Spätestens dann muss die Batterie getauscht und der Rauchmelder wieder angebracht werden. In Geräten, die mit einem „Q“ bezeichnet sind, ist die Batterie fest eingebaut. Bei diesen Meldern wird empfohlen, sie nach zehn Jahren auszutauschen. Weitere Informationen unter www.rauchmelder-lebensretter.de und im Filmbeitrag auf Youtube.

 

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Brandschutztipps

04. April 2025

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    Übertriebener Ehrgeiz schadet. Ganz besonders dann, wenn er schlimme Gefahren nach sich ziehen kann. Besonders das beliebte Heimwerken kann gefährlich sein.

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